Bibliothek mit Buntglas

Bei alten Häusern stellt sich immer die Frage, wie Altes mit Neuem eine harmonische Verbindung eingehen kann. Das Haus soll weiterhin seine Geschichte erzählen können, auch wenn modernste Schall- und Wärmeschutzmassnahmen wie bei diesem Höchhaus erforderlich sind.

Schall- und Wärmeschutz

Im Fokus des Schallschutzes standen beim Höchhaus die Fenster. Sie sollten einerseits die Anforderungen des kantonalen Denkmalschutzes erfüllen, andererseits die Ansprüche an die heutige Norm bei Schall- und Wärmeschutz deutlich übertreffen.

Handwerks­kunst

Eine besondere Herausforderung stellten die bestehenden, wunderbar gearbeiteten Butzenscheiben mit Kunstglas dar. Sie sollten als Zeugen eines traditionellen Kunsthandwerks unbedingt für nachkommende Generationen erhalten werden. Wir arbeiteten deshalb mit einem Fensterbauer zusammen, der sich mit diesem alten Handwerk auskennt und eine interne Kunstglaserei betreibt. Im Miteinander und mit Blick auf das Ganze gelang es, die hohen Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz zu lösen und gleichzeitig ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erreichen.